Kooperationsprojekt Fünf-Flüsse-Radweg: Teilprojekt Rast- und Informationspavillon mit Erlebnisstation Krachenhausen

Projektträger:
Markt Kallmünz

LEADER-Förderung:
Voraussichtlich 60.438,57 €

Der rund 300 km Fünf-Flüsse-Radweg von Regensburg über Amberg, Nürnberg, Neumarkt i.d.OPf. und Kelheim zurück nach Regensburg ist seit Jahren überregional bekannt und gut frequentiert. Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Fünf-Flüsse-Radwegs“ arbeiteten neun Landkreise und zwei kreisfreie Städte gemeinsam an der qualitativen Aufwertung und zukunftsfähigen Ausrichtung des beliebten Fern-Radweges.

Im Zuge des Kooperationsprojektes werden mehrere Teilprojekte in anliegenden Gemeinden realisiert, um die Freizeitinfrastruktur zu verbessern, die thematische Inszenierung der Etappen zu unterstützen und gleichzeitig regionale Besonderheiten in den Fokus zu rücken. Als eines dieser Teilprojekte entstehen in der Ortsmitte von Krachenhausen, in unmittelbarer Nähe zur Naab, ein Rast- und Informationspavillon mit zwei Informationstafeln und eine themenbezogene Erlebnisstation. Thematisch greifen Erlebnisstation und Informationstafeln die Bedeutung der Naab als Transportweg für das Eisenerz aus der nördlichen Oberpfalz und die Geschichte des Marktes Kallmünz auf. Der Abschnitt des Fünf-Flüsse-Radwegs zwischen Amberg und Regensburg, in dem auch Kallmünz und Krachenhausen liegen, war einst Kernbereich der Bayerischen Eisenstraße und von großer Bedeutung für den Ort und die ganze Region. Mehrere Holz- und Spielelementen, z.B. in Form eines nachempfundenen Transportschiffes, sollen v.a. die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und Familien für den Fünf-Flüsse-Radweg begeistern und ihnen die frühere Bedeutung der Naab als wichtige Versorgungsader spielerisch näherbringen. Weitere Sitzmöglichkeiten, Fahrradständer, Geländeanpassungen und die Aufwertung des Uferbereiches zur Bademöglichkeit sowie großflächige Anpflanzungen verbessern die Aufenthaltsqualität für Fahrradtouristen und die örtliche Bevölkerung.

Neben seiner touristischen Bedeutung das neu geschaffene Freizeit- und Erholungsareal als generationsübergreifender Treffpunkt für die ortsansässige Bevölkerung und damit zur Stärkung der dörflichen Miteinanders sowie der regionalen Identität. Eine Besonderheit an diesem Projekt ist die Eigenleistung, mit der sich Anwohner und Vereine in die Projektumsetzung einbringen.