Erweiterung des Baierweinmuseums Bach a.d. Donau 

Projektträger:
Gemeinde Bach a.d. Donau

LEADER+ Förderung:
140.000 €

Inmitten des kleinsten Weinbaugebiets Deutschlands* befindet sich in Bach a.d. Donau ein bedeutendes Denkmal bayerischer Kulturgeschichte, das aus dem 14. Jahrhundert stammende Biethaus mit einer Baumpresse aus dem Jahr 1615. Hier waren seit der Blütezeit des Weinbaus im östlichen Landkreis Regensburg zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert der Gärbottich und die Weinpresse untergebracht.

In dem historischen Gebäude befand sich das kleine Baierweinmuseum, welches eine Übersicht der Geschichte des Weinbaus in Altbayern und besonders entlang der Donau zwischen Regensburg und Wörth a.d. Donau geboten hat. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit des Fördervereins „BaierWeinMuseum“ konnten wertvolle Exponate des heimischen Weinbaus, wie beispielsweise eine Traubenmühle, Weinpressen, Zuber und Fässer, etc. erhalten werden. Im Biethaus mangelte es aber schnell an Platz, der für eine angemessene Präsentation weiterer, bereits vorhandener Objekte nötig war.
Deshalb errichtete die Gemeinde Bach einen Erweiterungsbau für das Baierweinmuseum und ließ, angeregt und mit Unterstützung durch den Landkreis Regensburg, dazu ein attraktives und zeitgemäßes Museumskonzept erarbeiten. Im erweiterten Baierweinmuseum stellen seitdem eine Vielzahl gut erhaltener Objekte und Dokumente die Geschichte des Weinbaus dar und präsentieren den Besuchern das kleinste Weinbaugebiets Deutschlands* auf unterhaltsame Art und Weise.

Umgesetzte Maßnahmen: 

  • Erweiterungsbau am historischen Biethaus zum repräsentativen Ausbau des Baierweinmuseums 
  • Erarbeitung und Umsetzung eines attraktiven und zeitgemäßen Museumskonzepts
  • Zielgruppenorientierte Aufbereitung und Darstellung der Tradition des Weinbaus

Weitere Informationen:
http://www.baierwein-museum.de

* Zum Zeitpunkt der Projektumsetzung, heute kleinstes Weinbaugebiet Bayerns